Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Reif für die Insel



Links:

 Wer sich in deutscher Sprache  über den Ätna informieren will, der ist hier richtig:

Ätna von Oliver Beck

Wir haben keine Ferienwohnung anzubieten. Unsere Nachbarin vermietet ein schönes Ferienappartement in ihrem Haus. Sie bietet einen Preisnachlass von 10% an Mitglieder der International Police Association (IPA). 

Ihr Internetauftritt unter folgendem Link: Ferienwohnung Tina

 

Gioiosa Marea ist "smart", es wird eine App angeboten, welche nicht nur dem Einheimischen das Leben hier erleichtern soll, es ist auch gerade für Touristen interessant. Sie enthält alle Sehenswürdigkeiten der Gegend mit der Möglichkeit, sich mittels des Smartphone dorthin führen zu lassen.

 

Naturwanderweg Capo Calavà - Wanderweg 231

Wer die Nationalstrasse 113 bei Capo Calavà entlang fährt, der kann den mit Flaggen geschmückten Einstieg in den wunderschönen Naturwanderweg nicht übersehen. Er führt in die Höhen der Felsen des Capo Calavà.

Der Pfad wurde mit Hilfe einiger Sponsoren von der Vereinigung „Un paese in comune“ realisiert. Wahrscheinlich ist diese Stecke ein Teil der der „Via Consolare Pompea“, in der romanischen Epoche mit dem Zweck erbaut, die Verschiebung von Truppen und Waren zwischen Ost und West entlang der tyrrhenischen Küste zu erleichtern.

Der sich auf halber Höhe die Küste entlang schlängelnde Weg ermöglichte es den Benutzern von einst, die Felsspitze vom Kap Calavà Richtung Patti zu überwinden.

Beschreibung:
Bei km 86.400 der SS 113 an der Brücke des Bergbaches Calavà, bei der Ferienresidenz Villa Giulia, findet man den Einstieg zum Wanderpfad. Dort ist auch begrenzt Parkmöglichkeit vorhanden.

Gleich zu Beginn durchquert man ein Wäldchen von Korkeichen, während man nach links auf den Strand von Capo Calavà sieht. Im weiteren Verlauf kommt man hinter einer Touristenanlage vorbei. Hier ist teilweise noch die ursprüngliche Pflasterung aus der romanischen Zeit zu sehen. Diese belegt eindeutig, welche Bedeutung die Strecke im Mittelalter hatte.

Die Wanderpfad führt durch eine typische Mittelmeervegetation. Am Wegesrand findet man Tafeln mit Erklärungen zu  Pflanzen und Landschaft.

Auf der Höhe angekommen, liegt der imponierende pegmatitische Granit-Felsvorsprung des Kaps direkt vor Augen, er ist das einzige Massiv  dieser Art auf ganz Sizilien.

Für Geübte ist es möglich, mit Vorsicht das alte Türmchen auf der Spitze des Capo Calavà zu erreichen. Man bewundert das wunderschöne Panorama mit den Liparischen Inseln und in den Abendstunden kann man einen betörenden Sonnenuntergang bewundern.

Im  letzten Jahr wurde für die Sicherheit der Wanderer einiges getan. Massive Geländer sichern nun die schroff abfallenden Felswände. Zum Verweilen laden ein grosser Tisch und ein paar Bänke ein. Auf der gleichen Strecke geht man dann wieder ins Tal zurück.

Strecke hin und zurück: 1,5 km, Höhenunterschied 93m, höchster Punkt 145m ü.d.M., Zeitbedarf 1 Stunde

 

 

Wer weiter in Richtung San Giorgio gehen möchte, der findet auf der Hinweistafel auf dem Capo auch diesen Weg eingezeichnet. In einer älteren Publikation (Guida a sei percorsi di trecking nel territorio di Gioiosa Marea) und in der App der Gemeinde Gioiosa Marea findet man auch die Beschreibung zu dieser Strecke. 

 

 Hier meine freie Übersetzung ins Deutsche:

Auf dem Sattel des Capo Calava geht man weiter nach Osten (Richtung Patti). Dieser Teil der Trasse ist geprägt durch einen felsigen, unwegsamen Abhang mit oft senkrecht abfallenden Felswänden. Man passiert steile und schroffe Felsklippen, bis man den „Schwarzen Felsen“ erreicht hat. In der Tiefe blickt man auf die kleine Bucht „Bue“, einen schmalen Sandstreifen, welcher sich bis zum schwarzen Felsen weiter verjüngt.
An der Abzweigung im weiteren Verlauf nimmt man dann den Talweg.
Nach ca. 400 m wird der obere Bereich des schwarzen Felsens erreicht, mit einem Eukalyptuswäldchen und erst neuzeitlich gepflanzten Pinien.
In Tiefflügen begleiten uns Silbermöwen, aus der Kolonie in den Felsspalten des Capo Calavà sowie Kolkraben und Falken.
Danach öffnet sich der Blick auf die kleine Bucht von Fetente. Hier beginnt der Abstieg auf dem ausgeschilderten Pfad, welcher durch den undurchdringbaren, dichten mediterranen Bewuchs führt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die beschriebene Route wurde früher von den Bewohnern von Galbato, Rocca und Ringata genutzt um nach Gioiosa zu gelangen, meist sonntags, um Ausstattung und Kleidung zu kaufen, sowie die Lebensmittel, welche auf den eigenen Feldern nicht gewonnen werden konnten.

 

Man erreicht die Staatsstrasse 113  bei km 84.100 im Ortsteil Fetente.

Dauer für die gesamte Strecke 3 Std. Schwierigkeitsgrad: niedrig

 

Anmerkung:
Auch könnte man vom Cap Calava aus, über den im Mittelalter genutzen Fuss- bzw. Eselspfad die Ortsteile Ringata und weiter Galbato erreichen. Allerdings ist diese Strecke nicht gepflegt und aufgrund des streckenweise mannshohen Bewuchses  auch nicht unbedingt ganzjährig passierbar.